Tech NEWS II/2013

Themen:

Kostenvorteile beim Wasserstrahlschneiden mit 6.200 bar

Dank der ungebrochenen Nachfrage nach seiner Hochdruckpumpe zum Wasserstrahlschneiden STREAMLINE PRO-2 sieht KMT sich in der Lage, die Kostenvorteile, die die Produktion von hohen Stückzahlen mit sich bringt, an seine Kunden weiterzugeben. Die PRO-Technologie von KMT Waterjet Systems ermöglicht Wasserstrahlschneiden bei Arbeitsdrücken von bis zu 6.200 bar. Das Schneiden in diesem Druckbereich bringt einige Vorteile mit sich und entsprechende Schneidemaschinen und Hochdruckpumpen werden von immer mehr Unternehmen nachgefragt. Aus diesem Grund hat KMT vor gut einem Jahr mit der STREAMLINE PRO-2 bereits die zweite optimierte Generation einer Hochdruckpumpe zum Wasserstrahlschneiden auf den Markt gebracht, die diesen ultrahohen Druck erzeugen kann.

Optimierte Hochdruckpumpe

Druckübersetzer STREAMLINE PRO-2Seit mittlerweile mehr als einem Jahr hat sich die Hochdruckpumpe STREAMLINE PRO-2 nun am Markt bewährt und konnte viele Anwender von seinen Vorzügen überzeugen. Gegenüber dem Vorgängermodell PRO-I hat KMT dabei die Nutzerfreundlichkeit deutlich erhöht. So sind z.B. der Austausch und die Wartung von Dichtkopf und Dichtungen im Druckübersetzer der neuen Pumpengeneration wesentlich vereinfacht worden: Um an die wartungsintensiveren Komponenten zu gelangen, mussten die Maschinenbetreiber am „alten“ Druckübersetzer noch eine aufwändige Stangenkonstruktion unter Zuhilfenahme einer Druckübersetzer STREAMLINE PRO-IHydraulikspannvorrichtung entfernen. Dazu war ein vergleichsweise hohes Drehmoment notwendig. Im Gegensatz dazu ist beim Modell STREAMLINE PRO-2 nur die Demontage eine Kopfmutter notwendig, die ihre Vorspannung durch lediglich 8 Abdrückschrauben erfährt. Das zur Montage und Demontage nötige Drehmoment beträgt maximal 95 Nm pro Schraube – das entspricht in etwa dem Anzugsmoment einer Schraube der Größe M10 (Güteklasse 12.9). So können Wartungs- und damit Stillstandszeiten für die Pumpe signifikant reduziert werden. Einen kompletten Dichtungswechsel beispielsweise kann ein geschulter Mitarbeiter in nur 20 Minuten durchführen.

Kostenvorteile reduzieren Betriebskosten beim Wasserstrahlschneiden

Doch auch am fertigen Produkt gibt es durchaus noch Stellschrauben, um es für Kunden noch attraktiver zu machen. Da sich die STREAMLINE PRO-2 Hochdruckpumpe zum globalen Erfolgsprodukt entwickelt hat, kann KMT für viele Komponenten wie z.B. Dichtungspakete oder den Hochdruckzylinder hohe Stückzahlen in der Produktion realisieren. Das wiederum führt natürlich zu Kostenvorteilen, die das Unternehmen an seine Kunden weitergibt. So ergeben die Preissenkungen bei Verschleißteilen eine Reduzierung der Betriebskosten von ca. 20%.

Somit wird der Betrieb einer Anlage zum Wasserstrahlschneiden mit einem Arbeitsdruck von bis zu 6.200 bar nutzerfreundlicher und zudem erschwinglicher. Gerade wenn es um das Schneiden von besonders dicken oder harten Materialien geht, eine besonders saubere Schnittkante wichtig ist oder einfach nur Reservekapazität für das Auffangen von Auftragsspitzen bereitgestellt werden soll, fällt die Entscheidung heute oft zugunsten einer 6.200-bar-Anlage zum Wasserstrahlschneiden.


Garantiert schnelle Lieferzeiten

Eine verzögerte Lieferung von Ersatzteilen für Hochdruckpumpen und somit der Stillstand einer Maschine kann für den Maschinenbetreiber durchaus teuer werden. Daher hat sich KMT Waterjet Systems zum Ziel gesetzt, seinen Kunden immer den bestmöglichen Service zu bieten – das schließt natürlich schnelle Lieferzeiten mit ein. Um mögliche Lieferverzögerungen durch zeitintensive Überprüfung von Luftfracht oder Zolldokumenten zu vermeiden, ist KMT seit dem 07.03.2013 als behördlich anerkannter bekannter Versender zugelassen. Zusammen mit seinem Status als „zugelassener Wirtschaftsbeteiligter“ (AEO-Zertifizierung) legt das Unternehmen somit alles daran, dass seine Kunden mit der schnellen und problemlosen Lieferung ihrer Bestellungen rechnen können.

Um bei Luftfracht Lieferverzögerungen durch Sicherheitsmaßnahmen zu vermeiden, können Unternehmen eine Zulassung als bekannter Versender nutzen. Ab dem 29.04.2013 muss diese Zulassung behördlich erfolgen. Wurde bis dahin kein erfolgreicher Antrag gestellt, verliert die befristete Zulassung ihre Gültigkeit. Von den über 40.000 Unternehmen, die als bekannter Versender befristet anerkannt sind, können bis heute nur ca. 3.000 einen erfolgreichen Antrag auf behördliche Zulassung vorweisen. Da Luftfahrtunternehmen aus Sicherheitsgründen ihre Fracht nur dann befördern dürfen, wenn diese vorher mit Röntgenanlagen, biosensorischen Mitteln oder durch manuelle Kontrollen untersucht worden ist, kann es zu Lieferverzögerungen kommen. Ausnahmen sind nur die bereits erwähnten behördlich anerkannten bekannten Versender, da diese durch verschiedene Maßnahmen im Warenlager und beim Transport der Waren eine sichere Lieferkette vorweisen können. Dadurch ist eine weitere Kontrolle der Packstücke durch ein Luftfahrtunternehmen nicht mehr notwendig. So können im Vergleich zu unbekannten Versendern zusätzlicher Zeitaufwand sowie mögliche Mehrkosten vermieden werden.

KMT Waterjet Systems hat bereits frühzeitig eine Zulassung als behördlich anerkannter bekannter Versender beantragt, um seinen Kunden möglichst kurze Lieferzeiten garantieren zu können. Anfang März konnte das Unternehmen dann Erfolg vermelden.

Um den Lieferprozess zusätzlich zu vereinfachen, ist KMT zudem als zugelassener Wirtschaftsbeteiligter zertifiziert. Die Vorteile dieser AEO-Zertifizierung (Authorised Economic Operator) umfassen zollrechtliche Vereinfachungen, redu-zierte Datensätze bei Zollanmeldungen oder die seltenere Überprüfung von Waren oder Unterlagen. Die Zertifizierung gilt für die gesamte EU sowie für die Schweiz, Norwegen, Japan und die USA. Für diese Zielländer ergibt sich somit eine erhebliche Vereinfachung in der Zollabfertigung. Das schlägt sich natürlich ebenfalls in schnelleren Lieferzeiten nieder.